Titel: Ein Leben mit Gedichten


(Wislawa Szymborska:  
Was aber ist Poesie?  Manch wacklige Antwort ist dieser Frage bereits gefolgt, aber ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich halte mich daran fest wie an einem rettenden Geländer!)
ga


Ein Leben mit Gedichten

Junge neue Gedichte - poetische Notize                                                          _________________

Gedichte wie Zugvögel

            dich mitzuziehen

                in wärmere Zonen
_____________________

Wie denn umgehen

mit den Fragen
des Lebens den 
bedrängenden 
im weiten Raum
wie denn 
Antwort finden
als im Gespräch
dem befreienden


Auf ein Neues

wieder endet ein Jahr
wieder kommt 
Neues auf uns zu
fordert uns heraus
will bewältigt werden
wir brauchen Mut 
zu neuen Schritten
zu neuen Gedanken
die uns tragen
über den Tag hinaus


Nachdenken

Was wäre das Leben
ohne Nachdenken
ein Strohfeuer
das schnöde erlischt
ein Weg ohne Ziel
ein Dasein
das ins Leere
  läuft


Ina  

festgehalten:  
unser Abendgespräch  
unser Nachdenken

über Gott und die Welt
fiel wie ein Licht 
auf unsern Weg 


Das Leben

zwischen Tiefpunkten
und Höhepunkten 
zwischen leise und laut
zwischen Gestern 
und Morgen 
dich festzuhalten
im Heute


Wo landest du

am Ende der Tage
wenn es ausklingt
dein Lebrnslied
wohin tragen dich
die angestimmten Töne 
der Hoffnung
und des Vertrauens



Wach bleiben

anhalten im 
Nachdenken 
zu erkennen
was dich treibt
was dich hält
was dich trägt
über die Hürden

Sag mir 

Wie verlässlich ist
ist es  "das Blau"
kommender Tage
sich darin einzuhüllen  
für die Reise in die Zukunft?

 
Antwort finden

auf Fragen 
des Leben
in der Poesie
als Sprache 
des Verstehens


Unser Dasein

ein Kommen und Gehen
ein Verweilen und 
Aufbruch ins Ungewissee

auf der Suche
nach Gewissheit


Die Beziehung zu Gott

prägt dein Verhältnis 
zur Welt
du erlebst sie
alle Tage neu
im Umkreis von Licht
 


Grenzen

Wer kennt sie nicht
die Grenzen
rund um das  Dasein
die hilfreichen
die belastenden
wer kennt sie nicht
die Grenzen 
als Befreiung
vom Chaos


Erinnerung

die weit trägt  die  
die Zeit ausleuchtet
bis hin zum Gestern
Erinnerung
die Bilder zurückruft
die Erlebtes wachhält
über alle Tage hinaus
Erinnerung
die dich nicht loslässt 
die in Bewegung bringt  
Kopf Herz und Gemüt


Den Töchtern

wenn Ihr fortfliegt
weit durch die Welt
haltet sie fest
die wärmende
Erinnerung



Das bunte Leben

wie es dich treibt
durch die Zeiten
dich Tag um Tagi
in Bann hält
dich mitzieht
ins Uferlose
bis du anhältst
im Nachdenken
zu erkennen
was trägt


Es sind die Feste

die Tage und Stunden
runden
Es sínd die Feste
die Licht breiten
über die Zeiten
Es sind die Feste
die zusammenbringen
zum Feiern und Singen 


Angekommen

am Ende des Weges 

am Ende der Zeit

am Ende der Tage
angekommen  
in der
Stille 
hinter dem Sturm
in der Gelassenheit 
nach aller Müh
e
angekommen
auf weiten Wegen 
bei dir selbst


Wohin

geht der Weg weiter
wie Gestrüpp
am Wegrand
die vielen Fragen
ein Rundblick 
ein Weitblick 
ein Lichtblick
der den Weg weist

den gangbaren
bergauf

 

Träume

halten uns wach
zum Weitergehen
Träume
lassen uns nicht los
quer durch die Zeit
Träume sind es
die uns den Weg 
des Gelingens
pflastern


Ozeanisch 

dieses Gefühl
des langsamen
Fortziehens aus
der Zeit   in ein 
neues 
Zuhause                                                                                  


Die Wege weiter

bergauf und bergab


Fußwege  Gedankenwege


Anhaltepunkte   Lichtpunkte


und Schwerpunkte  
die dir den Weg  markieren


durch jeden neuen Tag


Sich orten 

zwischen den Suchenden 
sich bemühen
Schritt zu halten
beim Lauf der Dinge
ins Gelingen


Am Ende

der Kraft 
am Ende 
des Leben 
 am Ende
deiner Zeit
der Gang
ins Uferlose


Höhepunkte

Es sind die Feste  
die dich mitziehen 
bergauf
Es sind die Feste 
die Rhythmus geben
dem Fortgang der Dinge
Es sind die Feste 
die dir Flügel schenken 
zum Flug über Klippen


Nicht anzuhalten

die Zeit
wie sie uns fortspült 
an ferne Ufer
nicht anzuhalten   
die Tage
wie sie uns entführen
in dunkle Nächte
nicht anzuhalten
die Stunden 
wie sie uns umtreiben
rund um die Uhr


Am Ende des Tages

schaust du zurück
wie über Berge
müde vom Wandern
mit der Sehnucht
nach einer Pause
im pausenlosen Lauf
durch die Stunden


Neun Jahrzehnte 

Welt-Erfahrung
im Rundlauf
rund um die Uhr
gefüllte Lebenszeit
Im Hoch im Tief
im Anhalten und 
Weiterkommen
im Verstummen
und Worte finden
Worte    die über  
Hürden tragen

 China-Übersetzung

Der Sonntag

der Tag
des Anhaltens
der Besinnung
des Neuanfangs
der stille Tag  im
Getriebe der Zeit
zu erhorchen  die
Töne des Himmels


Der 1. Mai

und du bist dabei
wenn die Sonne lacht
und dich verwöhnt
mit Wärme und Licht

Der 1. Mai

und du bist dabei
ihn zu begrüßen ihn
willkommen zu heißen
wie alle Jahre zuvor

Der 1. Mai
er drängt dich weiter
in den Sommer hinein
anzuhalten unter
lachendem Sonnenschein


Das Ja zum Alter

als Zeit des Zur-Ruhe-Kommens
des Rückblicks und Weitblicks
als Zeit des Ankommens
im Gültigen


Momente

in denen sich
das Leben rundet
Schöpfungsmomente
vom Himmel gefallen
auf fruchtbaren Boden 
aufzutauen das  Trübe


Immer wieder                                                     

fängt das Leben von vorne an
mit einem Augenaufschlag
mit ersten Worten und Schritten 
wie sich die Welt lm Kreise dreht
solange die Sonne lacht
der Wind weht  und der Mond  
dich begleitet zur Nacht


Wenn ich schreibe

überschreite ich mich selbst
male mit Worten ein Bild
tupfe Töne in den Tag
fliege fort in die Ferne
mische mich ein ins
Weltgeschehen


Wenn ich träume

tauche ich unter
im Meer der Möglichkeiten
entdecke Gedankenschätze
und sammel sie ein
für den
neuen Morgen


Wenn ich singe

vertraue ich Tönen
die mich tragen  hoch
über mich hinaus 


Das bunte Leben

wie es dich mitzieht
ins Uferlose
Strände auszumachen
zum Verweilen


Yesterday


an angel 
on wings
visited me

able 
to reach out
to everyone


Und wieder Ostern

Ein Aufstehen 
aus dem Gesterm
ein Erwachen 
mit neuen Impulsen

Wege zu finden voran


Frühling

querfeldein
streift der Frühling
durchs Land
stimmt ein Lied an
gegen Erstarrung
setzt Farb-Töne
gegen das Trübe
zieht alle Register des Glücks
zupft die Saiten der Sonne
und singt
bis die hohe Hecke im Garten
erwacht im Grün

 

Frühling

ein Ahnen
wie Vorfreude
auf Neues
aufgetaut
dein Winterherz
wie es vibriert
in weicher Luft
warm durchpulst
vom Glück
des Kommenden

 

Es gibt sie

die Sternstunden
Stunden wie
vom Himmel gefallen
unauslöschliche



Die Passionszeit

die Zeit zum Anhalten
und Nachdenken über
Leid und Schuld  in 
der Welt    die Zeit 
des "In-sich-gehens"
und  Wachwerdens 
die Zeit des Zugehens
auf  Ostern
als dem Fest der
Befreiung von
Erdenschwere


Mein junges Glaubensbekenntnis

Ich glaube an  Gott
dem ich Dank sage für 
die geschenkte Lebenszeit

Ich glaube an Jesus 
als 
Freund und Bruder 
auf den Wegen voran

Ich glaube an den Heiligen Geist
als die Kraft  die mich leitet
durch die Wirren der Welt 


Es gilt


Anlegepunkte
zu finden
für das Leben

an Orten des

Vertrauens
dich sicher

zu verankern



Wenn die Kräfte versagen

was tun
wenn die Kräfte versagen
wenn der Boden  unter
den Füßen wankt
wenn nichts mehr ist
wie es war
was tun 
im Anhalten neu
Kräfte sammeln
zum Weiterkommen

Erinnerungen

die das Leben füllen
als Fundus reicher Erfahrung
zum Weiterkommen


Das Glück 

wie ein bunter
Schmetterling
der dich umfliegt
dich herausholt
aus dem Einerlei
des Lebens
dich mitzieht in
Räume des  Lichts


Die Zeit

die dich mitnimmt
ins Uferlose
die dich bannt
in den neuen Tag
auszumachen
das Machbare


Angekommen 

am Ende des Weges

durch diese Welt
nach allem Bergauf

und Bergab  einen

Punkt gefunden den 
Ruhepunkt zum 

Verweilen nach 

dem langem Lauf

 


Der Ausklang

des Lebens
das Ende der Tage
aufgehoben in Tönen
die himmelhoch tragen


Die Kerze    

die besondere
die meinen Tag
erhellt als Zeichen 
einer Freundschaft
die überdauert


Wie geht es weiter

in der Welt
wohin treibt die
Geschichte des Menschen
wie sieht die Zukunft aus
die Richtung in die wir gehen
wo finden wir  Wegweiser  
aufzubrechen in ein Neues
unter verhangenem Himmel

Bruchstücke

voller Bruchstücke 
unser Leben 
wie denn
sie aufsammeln 
sie zusammenfügen 
zu einem Ganzen 
in der brüchigen Welt
wie denn 
sich getragen wissen
über Brüchiges hinaus

Für eine Weile

sind wir Bewohner der Welt
sind wir Mensch unter Menschen
hineingeworfen ins Geschehen 
der Erde unter Sonne und Mond
unter Wachen und Schlafen
unter Lachen und Weinen 
schicksalhaft 
unter Krieg und Frieden
unter Sturm und Stille
unter Trauer und Tod
geheimnisvoll aufgefangen 
von den Armen des Himmels


Gute Freunde

Wir unter uns
im Anhalten
im Gespräch 
im Nachdenken 
über den Weg
den langen  zu 
einer Gelassenheit
die weit trägt

 

Die Lebensleiter

bin die Sprossen 
hochgestiegen
höher geht es kaum
schau zurück 
in einen weiten Raum
gefüllt mit Bildern 
mit Erlebtem mit Erdachtem 
Erträumtem und Geglaubtem
bin die Sprossen hochgestiegen
halt mich fest um nicht zu fallen
in die leeren Hallen
einer dunklen Welt


Genug ist genug


Du sagst adieu
ganz leise

genug ist genug

noch hält die Zeit

dich fest in Händen

noch tickt die Uhr

dreht sich im Kreise

treibt weiter dich

Durch Tag und Nacht
bis ein Genug dich

heimlich leise
fortzieht aus der Zeit

 

Wo stehst du heute

nach all den Jahren
wo bist du angekommen
nach dem langen Weg
durch Jahrzehnte
Gibt es ein Ankommen
bei dir selbst
in einer Gelassenheit
die auffängt und trägt
wie die große Ruhe
nach allem Sturm?


Poesie

die Sprache
die unter die Haut geht
die dich mitzieht in
Zauberregionen
die Sprache  
die dich bannt
mitten am Tag
die dir Flügel schenkt
weiter zu kommen
als auf Wegen zu Fuß


Sonntag

der Solotag
unter den Tagen
der Ruhetag
am Saum der Woche   
Höhepunkt im Getriebe
der fortziehenden Zeit
anzuhalten für
Momente der Muße


Der Mensch                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

verloren im
weiten All 
im Uferlosen 
im Niemandsland 
im Irgendwo im Überall
im Dazwischen Davor Dahinter  
ich habe Halt gesucht
hab ihn gefunden
an der Hand des Himmels


Sylvester 2016

Ein neues Jahr  
es fängt dich auf  
 
traust du den Armen
die dich weiter tragen

Zuweilen

überschreite ich mich selbst
fliege fort in die Ferne
finde Töne hinter dem Tag
male mit Worten ein Bild

bringe Farbe ins Leben


Erinnerungen

die dich entführen 
ins Gestern  
Vergangenes  
aufzulesen 
vom Boden


Was ist es   das bleibt

hinter den Nöten der Welt
deine Zuversicht bleibt 
deine Hoffnung
wie ein Zuhause hinter
der verdunkelten Zeit

 

Weihnachten

das Wunder 
am Rande der Zeit
die Bilder hinter dem Tag
dein Anhalten dein Verweilen
zu fassen das Unfassbare


Yesterday

An angel
on wings
visited me
able to reach
out to everyone


Wieder Weihnachten                          

es sind die Feste
die unsern Weg säumen 
uns Höhepunkte schenken
über den Alltag hinaus
es sind die Feste
die dich in Bann ziehen 
dir Horizonte öffnen
im Lauf durch die Zeit


Die Vorfreude

die ansteckende
dich miteißende 
die Vorfreude
die belebende 
die dir Flügel schenkt
zum Weiterkommen


Weihnachten                                                                                    

Schritt um Schritt
auf leisen Sohlen
einem Geheimnis 
auf der Spur
es zu lösen
alle Jahre wieder


Weihnachten

Unterwegs
auf der Suche
nach Sinn 
auszumachen 
was trägt 
im Wirbel der Zeit


Christmas

This tension

in the air
the secret one with
the dream threads 
of hope



Weihnachten

Tage zum Anhalten
zum Verweilen  im Zauber
befreiender Gedanken
Weihnachten 
der Traum von einem Leben
ohne Argwohn und Weh
ohne Krieg und Zerstörung
Weihnachten 
der Lichtblick  die Hoffnung 
auf Veränderung und
Neuwerdung der Welt


Der Weihnachtsstern

Er ist nicht erloschen
er steht noch über uns
hell in den Nächten
holt aus dem Nachtschlaf
aus dem Tag-Getümmel
durchbricht lautlos
den Lärm der Welt
drängt Dich weiter
auf der Suche nach Licht
                                                            


Wo ankommen                                                                        

in dieser Welt
auf weiten Wegen 
bergauf und bergab
wo anhalten
um durchzuhalten
die Suche nach Sinn



Der Aufbruch in ein Neues

An jedem neuen Tag
ein neuer Gedanke 
der dich weiter bringt
ein Lächeln das dich trägt
über die Höte des Gestern 
an jedem neuen Tag
ein Ziel vor Augen
das dich am Laufen hält


Irgendwann

verflüchtigst du dich
wie ein Traum sich
sich verflüchtigt am Morgen
eines Tages 
wird kein Traum mehr sein
und keine Nacht für dich
gefüllt mit Träumen
eines Tages
öffnet sich der Horizont
du löst die Riemen der Schuhe
und fliegst davon 


Der Schlusspunkt

nach allen Aufbrüchen 
der Schlusspunkt 
wie er sich setzt
als Ruhepunkt
hinter ein Leben


Ein paar Takte noch

im runden Auaklang
eines bewegten Lebens
ein paar Takte noch
den Ton den befreienden
zu finden


Wie umgehen

mit Unstimmigem
anhalten im Nachdenken
dem Tragenden
auf die Spur zu kommen


Bin unterwegs

auf dem Weg
zu neuen Gefilden
lauf über die Blätter 
des Herbstes
halte in ihren Farben 
Erinnerunngen fest 
aus kunterbunten Tagen


Pascal's Bild vom Menschen

Der Mensch ein Schilfrohr
verloren im All
ausgelefert den Winden
der Mensch
ein denkendes Schiifrohr
wachsam im Weltgeschehen


Wo kommst du an

nach dem langen Lauf
durch Jahre und Jahrzehnte
wie sieht er aus
der Schlusspunkt der Zeit
wird Gelassenheit dich tragen
über die Runden
nimm es an
wenn alles zur Neige geht
wenn die Kräfte erlahmen
sag Ja zum Abendn
ach dem langen Tag
Ja zum befreienden Schlaf
nach allem Wachen


Wieder ein neuer Tag

auf leisen Sohlen
dich an die Hand zu nehmen
in Neues - Überraschendes
dich zu heben über Hürden


Kleines Zauberwesen "Paula"

zum Tauftag
warme Gedanken
des Aufgehobenseins
unter dem weiten Himmel


Wie umgehen

mit Unstimmigkeiten
in der Welt
möcht anhalten 
im Nachdenken
dem Tragenden
auf die Spur 
zu kommen



Die Geräusche des Tages

wie sie verebben 
hinter den Stunden 
wie sie ausklingen 
In den Abend 
wie sie erwachen
zum jungen Lied
am neuen Morgen


Sag mir

Wo halten wir an 
im  Unterwegs
uns alle Tage 
neu zu orten 
im  Beständigen


Wie denn

über den Dingen stehen 
hinter sich zu lassen
was hindert im Lauf
wie denn
Dinge entdecken
die dich hinaustragen
über den Tag


Wenn Ihr fortfliegt

in die Weite quer 
durch die Welt
haltet sie fest
die Erinnerung wie
ein wärmendes Tuch


Alle Tage

brichst du auf in ein Neues 
wenn aus der Nacht
ein neuer Morgen wächst
wenn der Tag dich
an die Hand nimmt
zum Lauf bis an die Grenzen 
der erfahrbaren Welt
den Blick zu weiten
für ein Neues


Flachland 

Nenn ihn Flachland
den Tag ohne Anhalten
ohne Nachdenken

den Tag im Leerlauf
zwischen Gestern und Morgen
nenn ihn Flachland  bis er
sich füllt mit Leben


Deine Tage 

wie sie verglühen
im Licht einer
untergehenden Sonne
wie sie an jedem Morgen
neu auferstehen
gefüllt mit Leben

Orte denken  

unvergängliche  
in denen der Mensch
aufgehoben bleibt


Ein Dialog

er bringt dich weiter
zu klären manche Frage
die dich umtreibt über Tage


Was bleibt

was hat Bestand
wo sind Knotenpunkte
anzuhalten im Lauf der Dinge
zu entdecken was weiter bringt


Wenn du
nicht mehr Schritt hältst
finde eine neue Gangart 
zum Ziel zu kommen


Anhalten

im Strom der Zeit
aufbrechen  aus dem
Vertrauten
neue Ziele zu entdecken


Auf den Punkt bringen

was dich bewegt klären 
was unklar im Weitergehen
den Faden finden
der Dinge zusammenhält
über den Tag hinaus


Meditation

sich einschwingen
auf Gott

ihn erfahren wie Musik

Gott
- den Entgrenzten

heimholen unter die Haut


Gott 

die Kraft
die Leben schafft
der Geist
der Gutes verheißt
die Hand die dich hält
auf Wegen
durch die Welt



Was ist es

das bleibt
im Weitergehen
das verbindet
das trägt
trau dem Faden
zum Himmel
dem unsichtbaren
dem Faden  
tiefen Vertrauens



Das Niemandsland

wer kennt es nicht
das Land  in dem
nichts mehr läuft
wo alles still steht
sich nichts bewegt
bis du es heimlich
weckst zum Leben

 

Wie das Leben

an dir vorbeizieht
wie eine Karawane
du schaust ihm nach
mit dem Lächeln 
 
stiller  Gelassenheit


Bin unterwegs

auf der Straße der Gedichte
anzukommen an Orten





neuen Verstehens





auszumachen   
was zählt  




was trägt   
was weiterbringt


Was ist beständig

fragst du dich

im Unterwegs


was bleibt im
Wechsel der Zeiten


was bleibt   neben
 der Hoffnung
die meilenweit trägt


Am Nullpunkt
angekommen 
wo nichts mehr geht
wo das Leben Kopf steht
mit leerem Gesicht 
mit trostlosen Zügen
am Nullpunkt  
angekommen 
mit dem kühnen Traum
ihn zu verwandeln
zum Pluspunkt


Was ist es

das dir Mut macht
alle Tage neu
das dich hält
und weiterträgt
gib dem Geheimnis
einen 
Namen  um
Dank sagen zu können


Verloren

im Niemandsland
wo ist ein Ort  der
Heimat verspricht
ein
 Ort zu verweilen
im Nachdenken


Das Leben

wie es ausklingt
Ton um Ton  
wie es fortzieht
über den Zaun
in neue Zonen


Angekommen

am Ende eines langen Weges
stehe wie wartend an
einer Haltestelle
Ausschau zu halten
nach Dingen die
mich noch meinen
die mich beflügeln
und weiterbringen 


Lass Deine Seele tanzen

über den Tag hinaus



über Mühsal und Druck


lass sie tanzen 



horizontweit über Meere


Gräben und Gipfel  
hinein
in ein  Aufgehobensein



Wo kommt sie her

die Kraft 

die dich trägt

trau dem Blick

dem himmelhohen

Antwort zu hören

auf deine Fragen

 

Es geht weiter

solange du atmest
solange du denkst
auch im Rückzug
bleibst du in Bewegung
mitgezogen vom Sog
der forteilenden Zeit


Geenzerfahrung

Wenn alles hinkt
und nichts mehr geht
die Felle dir fortschwimmen
bewahr dir den Mut
den unermüdlichen
auf geheime Weise
weiter zu kommen


Eines Tages

erreichst du den Gipfelweg
 
der dir langsam die Puste nimmt

nach dem langen Lauf durchs Leben

Schritt um Schritt geht es weiter  

an steilen Felswänden entlang

mit dem Blick in die Weite

in die Tiefe   in die  Höhe

auszumachen das Tor zum Himmel


Noch einmal stöbern

in Büchern und Briefen
noch einmal durchforsten
die Landschaft des Gestern
in vertrauten Bildern
noch einmal anhalten
Im Erinnern festzumachen
was dich getragen 
über die  Zeiten


Dieser Blick zurück

auf den weiten Horizont
von vielen Jahrzehnten
diese Fülle an Erinnerung
unter bergendem Himmel
diese Brennpunkte im Leben
wie feurige Sternschnuppen


Alles im Leben 

pendelt sich aus

auch das Leben selbst

nimm es hin mit Gleichmut
und Gelassenheit  was folgt   

ist die Ruhe nach dem Sturm

Sonnentage

wie Du sie erträumst
wie im Taumel die
grün-erwachte Welt
dich 
mitzuziehen
in Zauber-Zonen 


Mein Ding ist Schreiben

Gedanken festzuhalten
eh sie entfliehen
zu verweilen
im Wortgehege
zu erhorchen den Ton
den weitertragenden 

 

Wie finde ich ihn

den Schwerpunkt
den Kontrapunkt

den Schlusspunkt 

durchzustoßen

zum Eigentlichen
frei zu werden von
aller Turbulenz
anzukommen 
im eigenen Lied


Pascal's Bild vom Menschen

Der Mensch 
ein Schilfrohr verloren im All

ausgeliefert den Winden 

Der Mensch
ein "denkendes“ Schilfrohr 

wachsam im Weltgeschehen


Wo kommst du an 
nach dem langen Lauf 
durch Jahre und Jahrzehnte
wie sieht er aus
der Schlusspunkt der Zeit
wird Gelassenheit dich tragen
über die Runden?


Nimm es an

wenn alles zur Neige geht
wenn die Kräfte erlahmen
die Gedanken ermüden
sag Ja zum Abend
nach dem langen Tag
Ja zum befreienden Schlaf
nach allem Wachen


Mitten im Lauf

anhalten
nachzudenken
neue Impulse zu setzen

die Dinge 
des Lebens
am Laufen zu halten


Wie denn

über den Dingen stehen 
hinter sich zu lassen
was hindert im Lauf
wie denn
Dinge entdecken
die dich hinaustragen
über den Tag

 

Die Kunst

sich fallen zu lassen

 
in den neuen Tag


wie in offene Arme


gelassen zuzugehen


auf Dinge die kommen


die dich entführen  

in
 neue Gefilde

sich fallen lassen


in die Kunst 

sich 
fallen zu lassen

 

Der Frühling kommt

und Ostern steht 
vor der Tür
und Paulinchen 
wagt sich in die Welt
wagt sich in ein 
warmes Nest 
anzustimmen
ein neues Lied

 

Paulinchen

das erste Lächeln
wie es die Welt
verzaubert
wie es das Gemüt
erhellt  dich mitzieht
in wärmere Zonen
das erste Lächeln
wie es Herzen
höher schlagen lässt


Nur Im Anhalten

hältst du ihn auf
den Lauf der Dinge
im Stillstehen
im Nachdenken
im Gebet


Lebenswellen

verlieren sich im Sand
ihr Lauf verlangsamt sich
verebbt in der Ruhe
in Bewegung bleiben
die Gedanken  die sich
türmen zu Bausteinen
einer erträumten Welt


Eine Pause

wo hol ich sie her
wie halte ich an
mitten im Lauf
wie lasse ich los 
 was mich hält
was mich drängt
wo finde ich Ruhe
und Gelassenheit
für eine Pause


Du bleibst

auf Spurensuche
ein Leben lang
auszumachen
was trägt   was
weiterbringt  du
bleibst unterwegs

zwischen Himmel
und Erde  den Platz 

den ureigenen 

zu finden

                                                                         

Reisen

Immer bist du
auf Reisen 
bleibst unterwegs 
zu dir selbst
im Weitergehen
Neuland zu gewinnen
Antworten zu finden
auf Fragen


Wohin zieht die Zeit     

wo läuft sie aus
am Ende der Tage

in ihr 

Schlepptau
eingebunden der Mensch 


mit freier Stirn
 


sich zu stellen der Zeit


Es gibt den Weitblick

dsr Horizonte öffnet
über den Tag hinaus 
den Durchblick
der die Stunden erschließt 
den Rückblick
der Vergangenes festhällt
es gibt den Einblick
in Wesentliches


Nenn es Heimat

wo du dich ortest 
wo du ankommst
hinter dem Getriebe
wo du    zeitvergessen 
anhältst    zu verweilen 
im Schauen  im Denken 
Im Erinnern im Festhalten


Heimat

heißt zuhause sein
am vertrauten Ort
im warmen Nest
nah beieinander
heißt in der Vielfalt
aufgehoben sein
und geborgen im
Wirbel der Welt


Ostern heute

wo stößt du auf Spuren
das Geheimnis zu fassen
wo findest du Wege           
in  ein neues Verstehen


Ostern

Aus dem Gesn
auferstehen
neue Schritte wagen 
in eine Zukunft
von Hoffnung getragen



Wenn Pfingsten

sich einmischt 
in unsern Tag
stirbt unter Stürmen die
Sprache der Feindschaft
fällt wie ein Feuer
Verstehen ins Herz

  

It's all about finding the calm
in the Chaos      
                                                   

aufgefunden

                                                          

Ein Leben mit Gedichten                                                 

Die Wege weiter

bergauf und bergab


Fußwege  Gedankenwege


Anhaltepunkte   Lichtpunkte


Schwerpunkte  mitten im Lauf


die den Weg dir markieren


durch jeden neuen Tag


Aufhorchen

ich horche auf
horche in mich hinein

horche über mich hinaus

etwas richtet mich auf

etwas hält mich fest

dass ich nicht falle

Eine Stimme - ein Zuspruch

ich vertraue blind
vertraue einer Hand

die mich hält 


Gedichte wie Lichtpunkte

Anhaltepunkte  Schwerpunkte  
die den Weg dir 
markieren 
für den neuen Tag


Eines Tages

rauscht das 
pulsierende Leben




an dir vorbei




eines Tages 
ist Ruhe